Neuer Steirerkrimi

„Steirerwahn“: Mordalarm beim Edelbrand

Unterhaltung
09.12.2025 06:00

Im neuen „Steirerkrimi: Steirerwahn“ (20.15 Uhr, ORF 1) ermittelt das etablierte Duo Sascha Bergmann (Hary Prinz) und Anni Sulmtaler (Anna Unterberger) in promillehaltigen Gefilden der Oststeiermark. Ein undurchsichtiger und komplexer Fall.

Im beschaulichen Spätsommer der ruhigen Oststeiermark wird ein Jogger bei seiner Routinerunde plötzlich Zeuge, wie eine von einer Drohne entzündete Person (Tom Hanslmaier) hilflos am Feld verbrennt. Sascha Bergmann (Hary Prinz) und Anni Sulmtaler (Anna Unterberger) übernehmen die Ermittlungen und kommen schnell drauf, dass es sich beim Verstorbenen um den Brennmeister eines zehnköpfigen Apfelbrenner-Bundes handelt. Gestandene Männer, die nach einem mittelalterlichen Geheimrezept Edelbrand herstellen und ihr Tun gerne mit Ritualen zelebrieren.

Die oststeirischen Apfelbrenner destillieren nach einem alten Rezept – und lieben düstere ...
Die oststeirischen Apfelbrenner destillieren nach einem alten Rezept – und lieben düstere Rituale.(Bild: Stefan Robitsch)

Weitere Recherchen führen die beiden Ermittler zu einem bereits länger zurückliegenden, ungeklärten Todesfall. Gibt es dabei Zusammenhänge? Welche Rolle spielt der despotisch auftretende Brenner Reinhard Posch (Harald Krassnitzer)? Und welches Motiv könnte hinter den Taten stecken? Bergmann ermittelt mit gewohnt trockenem Schmäh und hat dabei nicht nur mit dem Fall zu kämpfen, sondern auch damit, dass Kollegen Sulmtaler sich zunehmend gen Kriminalpsychologie orientiert und zarte Bande zu einem Experten dieses Fachs knüpft ...

Reinhard Posch (Harald Krassnitzer) agiert zunehmend ruppig und mit wenig Verständnis – was ...
Reinhard Posch (Harald Krassnitzer) agiert zunehmend ruppig und mit wenig Verständnis – was steckt da dahinter?(Bild: Stefan Robitsch)

Der 13. Fall der „Steirerkrimi“-Reihe begeistert wieder mit viel Lokalkolorit, einem gelungenen Casting und so manch interessanter Anekdote über die hochprozentige Kulinarik der pittoresken Oststeiermark. So ist der neue Fall ein Gastrokrimi mit augenzwinkernden Realitätsüberhöhungen, die aber niemals stören. Kein Wunder, dass die Steirerkrimis zu den quotenstärksten der Reihe gehören.

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