Aufgrund von Drogen-Schulden haben zwei mutmaßliche Kriminelle, ein Rumäne (30) und ein Staatenloser (33), Anfang Juli einem Ukrainer in Salzburg eine Goldkette geraubt. Das stellte sich aber erst nach intensiven Ermittlungen heraus. Beide wurden bereits festgenommen und in die Justizanstalt gebracht.
Der Raubüberfall geschah am 2. Juli gegen 1 Uhr nachts im Salzburger Stadtteil Maxglan. Damals hatten sich der 33-Jährige und der Ukrainer dort getroffen. Sie wurden von Unbekannten überfallen: Dabei wurde dem Ukrainer die Goldkette gestohlen, und dem Staatenlosen die Brieftasche.
Abgekartetes Spiel
Wie sich aber erst später durch die intensiven Ermittlungen der Polizei herausstellte, war der Staatenlose kein Opfer, sondern viel mehr Komplize: Bei einer Hausdurchsuchung beim 33-Jährigen in seiner Salzburger Wohnung fanden Polizisten neun Mobiltelefone und drei Tablets. Die Auswertung ergab darauf Hinweise, die zu einem Goldhändler führten. Tatsächlich konnten Beamte die gestohlene Goldkette bei dem Händler sicherstellen. Der 33-Jährige hatte sie ihm für 1400 Euro verkauft. Sowohl der Staatenlose als auch der Rumäne wurden später in einem Linzer Hotel festgenommen.
Mittlerweile befinden sich beide in der Justizanstalt in Puch in U-Haft. Zum Raub-Vorwurf zeigten sie sich laut Polizei bereits geständig und gaben Drogen-Schulden als Motiv an. Zudem war auch der Bruder des 33-Jährigen in der Sache involviert: Er nötigte laut Polizei den Rumänen zu einer Falschaussage bezüglich des Raubüberfalls und wurde dazu bereits verurteilt.
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