Die Stimmung in der Wirtschaftskammer brodelt in Anbetracht der verheerenden WKO-Gehalts-Debatte. Währenddessen denkt Josef Falkner, der Präsident der Tiroler Tourismusvereinigung (TTV), laut über eine Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft nach.
Die derzeitige Vorgehensweise der Wirtschaftskammer in Sachen Gehaltserhöhung ist für Josef Falkner, Chef der Tiroler Tourismusvereinigung, nicht nur ein Kommunikationsproblem von WKO-Präsident Harald Mahrer, sondern viel mehr ein Schlag ins Gesicht der Unternehmer.
Anstatt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten den Unternehmern zur Seite zu stehen und sie zu unterstützen, werden seitens der WKO Rücklagen in Form von Kapitalanhäufungen und Immobilien immer mehr.

TTV-Präsident Josef Falkner
Bild: Christof Birbaumer
„Zeichen höchster Arroganz“
„Während die Unternehmen täglich um ihr wirtschaftliches Überleben kämpfen, bedienen sich die Kämmerer aus den Pflichtbeiträgen der Unternehmer. Und dies gerade in einer Zeit der allgemeinen angespannten Budgetsituation. Wenn Mahrer dann noch meint, ihm wird nichts geschenkt, ist das wohl ein Zeichen höchster Arroganz“, sagt Falkner.
Gerade die vielen Kleinbetriebe, die durch ihren täglichen Einsatz die Wirtschaft in Österreich aufrechterhalten und enorme Abgaben zu leisten haben, stellen „sich hier berechtigt die Frage, ob die Zwangsmitgliedschaft nicht abgeschafft gehört.“
Anstatt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten den Unternehmern zur Seite zu stehen und sie zu unterstützen, werden seitens der WKO Rücklagen in Form von Kapitalanhäufungen und Immobilien immer mehr. Es sei höchst an der Zeit, darüber nachzudenken, diese Strukturen zu ändern.
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