23. Februar 2014

Julia D. - Schutzengel unvergessen

Sport
22.02.2014 21:17
Mitten im Jubel zog sich Julia Dujmovits kurz zurück. Ein stiller Moment, die Hände gefaltet, der Blick nach oben. "Weil ich dort viele Schutzengel habe", so die 26-Jährige, die in der Stunde des Triumphes an jene Kollegen ihres burgenländischen Snowboard-Teams dachte, die bei der Brandkatastrophe in der Gletscherbahn Kaprun im Jahr 2000 ihr Leben gelassen hatten, während Julia in der Nähe, aber nicht betroffen war.

"Schrecklich, da hab ich zu mir gesagt, wenn ich weiterfahre, hole ich für sie irgendwann Gold!"

Zu dem ihr auch ein Schummelzettel auf dem Handschuh half. "Fokus" stand da groß geschrieben. "Vor dem Start und zwischen den Läufen habe ich immer darauf geschaut, wollte mich durch nichts ablenken lassen", so Julia. Die zudem auf ihr schwarzes Energieband am Handgelenk setzt - ebenso wie seit vier Monaten auf die Unterstützung von Mentaltrainer Stefan Rosenauer. Ein weiterer wichtiger Teil im Puzzle zu Gold.

Das auch für zwei andere Damen in Reichweite lag: Marion Kreiner, Schnellste in der Quali, scheiterte nach einem Steher und 1,25 Sekunden Rückstand im ersten Lauf am Ende um fünf Hundertstel im Viertelfinale, Ina Meschik fehlte gar nur eine (!) Hundertstel fürs Halbfinale.

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(Bild: KMM)



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