"Keine Gefahr"

Entwarnung nach Strahlenleck in US-Atommülllager

Ausland
17.02.2014 10:27
Nach der Messung erhöhter Strahlenwerte in einem Atommülllager im US-Bundesstaat New Mexico haben die zuständigen Behörden versichert, dass keine Gefahr die Bevölkerung bestehe. Das mögliche Strahlenleck werde weiter untersucht, sagte eine Sprecherin der zum Energieministerium gehörenden Atommüllanlage am Sonntag. Es bestehe aber "keine Gefahr für die menschliche Gesundheit und die Umwelt".

Experten entnahmen am Sonntag in der Anlage Proben. Laut der Waste Isolation Pilot Plant (WIPP) wurden weder Angestellte, noch deren Kleidung oder Ausrüstung kontaminiert. In der Anlage nahe Carlsbad in New Mexico wird radioaktiver Müll, vor allem Plutonium, in einem Salzstock in 655 Metern Tiefe gelagert.

Am späten Freitagabend hatte ein Messgerät eine erhöhte radioaktive Strahlung festgestellt. Die Ursache war zunächst unklar. Nach offiziellen Angaben waren zum Zeitpunkt der auffälligen Messung keine Mitarbeiter unter der Erde.

Arbeiter durften wieder nach Hause gehen
Die überirdisch anwesenden Angestellten wurden als Vorsichtsmaßnahme aufgefordert, sich in einen Raum zu begeben. Am Samstag durften sie nach Hause gehen. Die Ursache für die erhöhten Strahlenwerte ist noch nicht bekannt.

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