Landesweites Chaos
Schneestürme in Japan fordern 12 Menschenleben
Eine 26 Zentimeter dicke Schneeschicht bedeckte am Samstag die Hauptstadt Tokio. In der Innenstadt überflutete Schmelzwasser ganze Straßenzüge. Auf dem Hauptstadtflughafen Haneda verbrachten Hunderte gestrandete Reisende die Nacht zum Samstag auf dem Boden oder auf Bänken.
In anderen Regionen wuchs die Schneedecke auf 90 Zentimeter. Dort bildeten sich kilometerlange Schlangen auf den Straßen. Das Verkehrsministerium begann, festsitzende Autofahrer mit dem Nötigsten zu versorgen. Laut dem Rundfunksender NHK waren zeitweise bis zu 187.000 Haushalte vor allem im Osten Japans ohne Strom.
Keine Entwarnung von Meteorologen
Am Sonntag entschärfte sich in Tokio die Lage wieder, doch Japans Meteorologen gaben keine Entwarnung. Nach ihren Angaben dürften sich die Stürme auf dem Weg gen Norden am Montag weiter verstärken. Sie warnten vor allem im Osten und Norden vor neuem Schneefall, heftigen Böen und Lawinen sowie vor hohem Wellengang an den Küsten. Auch in Tokio dürfte im Lauf der Woche wieder Schnee fallen.
Bereits in der vergangenen Woche waren bei den heftigsten Schneestürmen seit Jahrzehnten landesweit elf Japaner ums Leben gekommen. Mehr als 1.200 Menschen wurden verletzt.















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