Nach Unabhängigkeit

Barroso: Kaum Chancen für schottischen EU-Beitritt

Ausland
16.02.2014 12:16
EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso macht den Schotten wenig Hoffnung auf einen Verbleib in der Europäischen Union, sollten sie sich von Großbritannien abspalten. Dem EU-Beitritt eines neuen Landes müssten nämlich alle anderen Mitgliedstaaten zustimmen - also auch Großbritannien, das vehement gegen die Unabhängigkeitsbestrebungen der Regionalregierung in Edinburgh opponiert.

Als unabhängiger Staat in die Union einzutreten "wäre extrem schwierig, wenn nicht sogar unmöglich", sagte Barroso dem Rundfunksender BBC am Sonntag.

Die Schotten wollen am 18. September in einem Referendum über die Unabhängigkeit ihres Landesteils entscheiden. In jüngsten Umfragen liegen Befürworter eines Verbleibs im Königreich zwar weiter in Führung, allerdings schwindet ihr Vorsprung. Schottland gehört seit 1707 zur britischen Krone und genießt seit 1997 weitreichende Autonomie.

London droht mit Entzug des britischen Pfund
Der britische Finanzminister George Osborne hat den Schotten bereits mit dem Rauswurf aus dem Pfund gedroht, sollten sie sich für die Unabhängigkeit entscheiden. Premierminister David Cameron schlug bisher einen versöhnlicheren Ton an, ließ aber ebenfalls keinen Zweifel daran, dass er auf ein Nein der Schotten setzt. Die Ja-Kampagne wird von der in Schottland regierenden Schottischen Nationalpartei angeführt.

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