Sie sind nur wenige Zentimeter groß und kosten wenige Euro, können aber im Ernstfall Leben retten. Doch anlässlich des „Tages des Rauchwarnmelders“ zeigt sich, dass das Gerät noch längst nicht in allen Gebäuden Einzug gefunden hat.
Laut einer Studie des Herstellers Ei Electronics hat nämlich nur jeder zweite einen Rauchwarnmelder in seinem Zuhause. Eine gesetzliche Verpflichtung gibt es in NÖ nämlich nur in Neubauten.
Lichtblick: Das Wissen über die elektronischen Lebensretter hat sich in den vergangenen vier Jahren verbessert. So denken nur mehr sieben Prozent, dass die Geräte unbegrenzt lange genutzt werden (2021: 18 Prozent). 62 Prozent hingegen wissen bereits, dass die Melder nach zehn Jahren ausgetauscht werden müssen – selbst dann, wenn sie mit austauschbaren Batterien betrieben werden. „Die Detektionskammer verliert ihre technische Zuverlässigkeit“, weiß man bei der Feuerwehr.
Nur jeder Zweite überprüft
Nachholbedarf gibt es jedoch wiederum bei der Frage, wie häufig Rauchwarnmelder im eigenen Zuhause überprüft werden. Nur jeder Zweite, der über einen Rauchwarnmelder verfügt, überprüft ihn mindestens einmal im Jahr (2021: 62 Prozent), jeder Fünfte (2021: 12 Prozent) überhaupt nicht. In Niederösterreich und im Burgenland sind es sogar 30 Prozent, die ihren Rauchwarnmelder niemals überprüfen
Der „Tag des Rauchwarnmelders“ soll das Bewusstsein für den lebensrettenden Nutzen der kleinen Lebensretter weiter schärfen. Auch die Feuerwehr appelliert an jene, die noch keinen Rauchmelder haben: Unbedingt nachrüsten!
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