"Andere Realität"

Pussy Riot fordern Blick hinter Olympia-Kulissen

Ausland
05.02.2014 08:30
Die Musikerinnen der russischen Punkband Pussy Riot haben kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi appelliert, die Menschenrechtslage in ihrem Heimatland trotz des Großereignisses nicht auszublenden. Die Bilder aus Sotschi spiegelten nicht die Wirklichkeit in Russland wider, so die Band bei einer Pressekonferenz am Dienstag in New York.

Die kürzlich aus der Haft entlassenen Bandmitglieder Nadeschda Tolokonnikowa und Maria Alechina riefen US-Präsident Barack Obama auf, bei seinem nächsten Besuch in Russland offen seine Meinung zu der Menschenrechtssituation in dem Land zu äußern. Die beiden Musikerinnen werden am Mittwoch zusammen mit US-Sängerin Madonna und anderen Stars bei einem von der Organisation Amnesty International organisierten Konzert in New York auf der Bühne stehen.

Tolokonnikowa und Alechina waren gemeinsam mit ihrer Bandkollegin Jekaterina Samuzewitsch wegen einer regierungsfeindlichen Darbietung in einer Moskauer Kirche zu einer mehrjährigen Lagerhaftstrafe verurteilt worden. Samuzewitsch kam später auf Bewährung frei, Tolokonnikowa und Alechina profitierten im Dezember von einer Amnestie.

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