Diese Konstellation trete nur alle 15 Jahre ein. "2031 wäre ein gutes Fenster für einen Hinflug, aber bis dahin werden die Amerikaner und Russen mit den Vorbereitungen noch nicht so weit sein", erläutert Walter. Die nächste gute Chance gebe es dann erst wieder 2046, so der Leiter des Lehrstuhls für Raumfahrttechnik an der TU München.
Die einfachere Variante, nämlich Flug zum Mars, Umrundung und dann Rückflug zur Erde, solle schon am 8. Jänner 2018 starten und nur 500 Tage dauern. "Der einzige Knackpunkt ist der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Dass das klappt, schätze ich auf 80 Prozent ein. Also, da würde ich mitfliegen", sagte Walter, der als Astronaut (kleines Bild) 1993 an Bord des US-Spaceshuttles "Columbia" im All war.
"Mars One" will 2024 zum Mars fliegen
Die private Initiative "Mars One" (siehe Infobox) will 2024 zum Mars fliegen und dort landen. Doch das dürfte ein regelrechtes Himmelfahrtskommando werden. "Das Konzept basiert darauf, dass Teilnehmer nicht zur Erde zurückkehren. Gründe für das hohe Risiko sind die großen technischen Schwierigkeiten für eine bemannte Landung. Außerdem wurde noch nie gezeigt, dass wir technisch in der Lage sind, längere Zeit autark in einer so lebensfeindlichen Umgebung zu überleben", sagt Walter. Trotzdem hätten sich 200.000 Bewerber für das Projekt gemeldet.











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