Nach Medienberichten

Syrien bestätigt Folter in Gefängnissen

Ausland
22.01.2014 21:21
Der syrische Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York, Bashar al-Jafari (Bild), hat eingeräumt, dass in den Gefängnissen seines Heimatlandes gefoltert wird. Er behauptete jedoch, das Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen sei nicht so groß, wie es von internationalen Organisationen dargestellt wird.

"Ich bestreite nicht, dass Fehler gemacht werden, so wie in allen anderen Ländern auch", sagte er am Mittwoch im schweizerischen Montreux auf die Frage eines Journalisten zur Folterung von Gefangenen.

Al-Jafari gehört der Verhandlungsdelegation der syrischen Führung bei den Friedensgesprächen in der Schweiz an, die am Mittwoch begonnen haben (siehe Story in der Infobox). Die Fotos von Tausenden von syrischen Folteropfern, die diese Woche aufgetaucht waren, bezeichnete er aber als Fälschung.

Westliche Medien: 11.000 Häftlinge in Syrien ermordet
Der US-Nachrichtensender CNN sowie die britische Tageszeitung "Guardian" hatten am Dienstag von einem Überläufer ins Ausland geschmuggelte Unterlagen und grauenhafte Bilder als "unwiderlegbare Beweise" für die "Tötungsmaschinerie" veröffentlicht. 11.000 Menschen sollen demnach in Gefangenschaft ermordet worden sein.

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