Mo, 20. August 2018

Sommer oder Winter?

08.01.2014 12:22

Neues Termin-Wirrwarr um Fußball-WM in Katar

Die Debatte um die Fußball-WM 2022 in Katar ist am Mittwoch wieder einmal neu befeuert worden. Das Turnier werde definitiv nicht in den Sommermonaten stattfinden, gab Jerome Valcke, der Generalsekretär der FIFA, zunächst in einem Interview bekannt. Kurz darauf widersprach ihm allerdings FIFA-Vizepräsident Jim Boyce, der sich über den Vorstoß "schockiert" zeigte. Das Chaos war perfekt.

Die WM werde wahrscheinlich "zwischen 15. November und 15. Jänner" in Szene gehen, führte Valcke (Bild) gegenüber dem Radiosender France Info aus. Ob dies in der Saison 2021/22 oder 2022/23 geschehen soll, ließ er offen. Zu dieser Jahreszeit würden in Katar Temperaturen um 25 Grad Celsius vorherrschen, was laut Valcke einem eher warmen Frühjahr entspreche. Jedenfalls seien das perfekte Bedingungen, um Fußball zu spielen. Zum Vergleich: Die Durchschnittstemperaturen im Sommer bewegen sich in Katar zwischen 35 und 45 Grad.

FIFA-Vizepräsident von Valckes Äußerung "schockiert"
FIFA-Vizepräsident Boyce zeigte sich umgehend "schockiert" über die Äußerungen von Generalsekretär Valcke. Die Entscheidung über den WM-Termin fälle das FIFA-Exekutivkomitee. Stand jetzt bleibe das Turnier im Sommer, sagte Boyce dem TV-Sender Sky Sport.

"Der Beratungsprozess wird nicht überstürzt und bekommt die notwendige Zeit, alle relevanten Elemente in Betracht zu ziehen", relativierte dann auch die FIFA in einer schriftlichen Erklärung. Der genaue Zeitpunkt werde wie geplant erst nach der Weltmeisterschaft diesen Sommer in Brasilien getroffen.

Anfang Oktober hatte die FIFA eine Task Force gegründet, die bis Ende 2014/Anfang 2015 den geeigneten Termin finden und bei ihrem Entscheidungsprozess die Meinung von Spielern, Vereinen, Ligen, Verbänden, Sponsoren und Medien einbeziehen soll. FIFA-Präsident Joseph Blatter hatte sich aus Respekt vor "der olympischen Organisation" für einen Termin Ende 2022 ausgesprochen, der nicht mit den Winterspielen kollidiert.

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