„Heuer war der Übergang von warm auf kalt wirklich brutal. Ein massives Tiefdruckgebiet über Nord-West-Europa brachte uns sehr früh die kalten Temperaturen und den Schnee“, erklärt Alexander Ohms von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Salzburg.
Mitte Oktober wurden etwa in Freistadt als Höchstwert noch 21 Grad gemessen. Am 25. November dann der Kälterekord mit 14 Grad unter null. Nicht viel anders verhielt sich der Temperatursturz in Linz oder Gmunden. Mit Schnee hat uns Frau Holle im Vorjahr zwar um zehn Tage früher, aber dafür nicht so ausgiebig wie heuer versorgt.
Bald keine vier Jahreszeiten mehr?
„So winterlich war es im November seit etwa zehn Jahren nicht mehr“, sagt Meteorologe Ohms. Ob die Jahreszeiten verschwinden? Den typischen Frühling, Sommer, Herbst und Winter gebe es einfach nicht mehr. Trotz Erderwärmung seien extreme Kältewellen und Rekordschneemengen jederzeit möglich, so Ohms.
Foto: Sepp Pail









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