Maximal zwei Tage sollen die Maßnahmen dauern, durch die Tempo 50 dann auch in jenen Wiener Bereichen am Stadtrand gilt, die nicht zum Ortsgebiet gehören. Betroffen sind unter anderem die Höhenstraße (bisher Tempo 60), Teile der Prager-, Brünner- oder der Wagramer Straße (Tempo 70) sowie bisherige Tempo-100-Bereiche, etwa in der Süßenbrunner Hauptstraße oder der Breitenleer Straße.
Keine Ausnahmen im Ortsgebiet
Im Wiener Ortsgebiet gibt es schon seit 15. Dezember keine Ausnahme mehr. Am Stadtrand hatten dagegen Verzögerungen gedroht. Bei der städtischen Verkehrsabteilung war befürchtet worden, dass die Schneelage die Entfernung der alten Schilder behindern könnte, was sich nun aber nicht bewahrheitet. Die neuen 50er-Tafeln mit Hinweis auf das Immissionsschutzgesetz Luft (IG-L), die bereits in den vergangenen Wochen aufgestellt wurden, können also enthüllt werden.
Strache will Volksbefragung
Proteste gegen das Limit, das eine Reduktion der Feinstaub- und Stickoxidbelastung bringen soll, kamen von der FPÖ. Parteichef Strache kündigte in der "Presse" an, eine Volksbefragung initiieren zu wollen - ein Anliegen, das zuletzt im Gemeinderat mit den Stimmen aller anderen Fraktionen abgeschmettert worden war. Straches Parteikollege Herbert Madejski mutmaßte, dass die Umstellung auf Tempo 50 nicht 450.000 Euro, sondern mehrere Millionen Euro kosten werde.
Welche Strecken betroffen sind - siehe Linkbox!








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