28.12.2013 09:22 |

Neuer Rekord

Neunjähriger bezwang 7.000 Meter hohen Gipfel

Mit gerade einmal neun Jahren hat der Kalifornier Tyler Armstrong den höchsten Gipfel der Anden bezwungen. Am 24. Dezember habe er den fast 7.000 Meter hohen Aconcagua erklommen und damit einen neuen Rekord als jüngster Bezwinger des Berges aufgestellt, sagte der Leiter der Expedition, Nicolas Garcia, am Freitag dem Sender C5N.
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Bei der Klettertour auf den argentinischen Berg nahe der Grenze zu Chile wurde Tyler von seinem 30-jährigen Vater Kevin und mehreren Bergführern begleitet. Seine Mutter Priscilla gratulierte auf der Facebook-Seite ihres Sohnes: "Ich bin superstolz auf dich. Aber ich kann auch nicht aufhören, mir Sorgen zu machen, wenn du weiter so abenteuerlustig bist."

Für Tyler war der höchste Gipfel des amerikanischen Kontinents schon der zweite Erfolg des Jahres. Vor einigen Monaten schaffte es der Knirps schon auf den 5.900 Meter hohen Kilimandscharo in Tansania, den höchsten Berg Afrikas.

Armstrong: "Jedes Kind kann das schaffen"
"Jedes Kind kann das schaffen. Alles, was man dafür tun muss, ist, es zu versuchen und das Ziel nicht aus den Augen lassen. Aber die meisten Altersgenossen spielen nur Videospiele", meinte Armstrong nach dem Erklimmen des Gipfels am Heiligen Abend.

Bisheriger Rekordhalter war zehn Jahre alt
Bisher sind bereits mehr als 100 Menschen beim Versuch tödlich verunglückt, den Aconcagua zu besteigen. Die bisherige Weltrekordhalter als jüngster Gipfelstürmer war übrigens ebenfalls ein US-Amerikaner. Der Damals zehnjährige Matthew Moniz bezwang den Gipfel im Jahr 2008.

Normalerweise dürfen Personen unter 14 Jahren den Berg in den Anden nicht besteigen. Daher musste die Familie Armstrong im Vorfeld viel Überzeugungsarbeit vor einem argentinischen Gericht leisten und versichern, dass Tyler die Mission erfolgreich und vor allem unversehrt durchführen kann.

Eineinhalb Jahre lang für Unterfangen trainiert
Für das Unterfangen hatte der Neunjährige einenhalb Jahre lang trainiert - und das zweimal am Tag. Zahlreiche Sponsoren erklärten sich in dieser Zeit bereit, einen Teil der Kosten zu tragen bzw. auch dem Projekt "CureDuchenne" Spenden zukommen zu lassen. Das Projekt unterstützt die Forschung im Bereich muskulärer Erkrankungen.

"Ich denke, Tylers Rekord spricht für sich selbst, und ich denke, er macht es wegen einer guten Sache. Er will anderen Menschen helfen. Das hat sicher auch der Richter (in Argentinien, Anm.) erkannt", meinte ein sichtlich stolzer Vater nach der geglückten Mission.

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