Sperre des Neutors

Festspiele wollen Autos für immer draußen haben

Salzburg
13.08.2025 06:00

Wegen der großen Bauarbeiten rund um und in den Festspielhäusern wird ab Herbst 2026 das Neutor für den Verkehr gesperrt. Finanzchef Lukas Crepaz sieht dadurch eine Chance für die ganze Stadt Salzburg.

Johann Padutsch wollte, Bernhard Auinger wollte, Lukas Crepaz wird – die Sperre des Neutors durchsetzen. Schon etliche Politiker, wie Ex-Bürgerlisten-Stadtrat Padutsch oder der aktuelle Bürgermeister Auinger (SPÖ), verbrannten sich an einer Sperre für den Verkehr in den vergangenen 20 Jahren die Finger. Der amtierende Stadtchef Auinger verlor 2019 wohl deswegen auch die Bürgermeisterwahl gegen Harald Preuner (ÖVP). Nun nehmen die Salzburger Festspiele mit Crepaz einen neuen Anlauf.

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Ich bin überzeugt, dass das eine Chance für die Stadt ist.

Lukas Crepaz im Ö1-Morgenjournal

Die Festspiel-Großbaustelle, die „Krone“ hat berichtet, macht ab Herbst 2026 eine Totalsperre des Mönchsberg-Tunnels für Monate nötig. „Ich bin überzeugt, dass das eine Chance für die Stadt ist“, sagte der kaufmännische Direktor der Festspiele im Interview im Ö1-Morgenjournal. Autos und Busse sollen dauerhaft draußen bleiben. Für Crepaz könne man in der Zeit des Baus Erfahrungen sammeln, um zu sehen „dass es auch ohne Durchfahrt geht“.

Ab Herbst 2026 soll hier Stopp sein.
Ab Herbst 2026 soll hier Stopp sein.(Bild: Andreas Tröster)

Der Festspielumbau um hunderte Millionen Euro könnte so also zur Verkehrsberuhigung in der Altstadt gehörig beitragen. Schon 2015 gab es unter Padutsch wegen einer Baustelle die Sperre des Neutors, der Verkehr rollte danach aber wieder durch den Tunnel. Jetzt wollen aber die Festspiele über die Bauzeit hinaus eine Stau- und Verkehrslösung für die Stadt erwirken.

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