So, 23. September 2018

Drama mit Totem

04.12.2013 17:14

Kammerlander hatte bei Crash 1,48 Promille intus

Der Extrembergsteiger Hans Kammerlander ist bei seinem folgenschweren Unfall vergangene Woche, bei dem ein 21-Jähriger getötet wurde, offenbar alkoholisiert gewesen. Der Alpinist soll 1,48 Promille Alkohol im Blut gehabt haben, berichteten Südtiroler Medien am Mittwoch. Das Blut soll Kammerlander unmittelbar nach dem Unfall abgenommen worden sein. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits vergangene Woche Ermittlungen aufgenommen.

Der Extrembergsteiger befand sich am Mittwoch noch im Krankenhaus. "Es geht ihm den Umständen entsprechend gut", sagte sein Manager Sieghard Pircher vor dem Bekanntwerden des Laborbefundes. Möglicherweise könne er noch diese Woche aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Prellungen und ein leichtes Schädelhirntrauma erlitten
Neben den Verletzungen am Kniegelenk soll der Alpinist multiple Prellungen und ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma erlitten haben. Kammerlander hat alle in diesem Jahr geplanten Vorträge auf unbestimmte Zeit verschoben, hieß es auf seiner Homepage. Die Verletzung werde ihn zwingen, zwei Monate zu pausieren.

Der Unfall hatte sich am 26. November auf der "Uttenheimer Länge" im Südtiroler Pustertal ereignet. Unmittelbar nach dem Crash hatte es geheißen, dass der 21-Jährige gegen 19 Uhr mit seinem Wagen ins Schleudern geraten war, drei entgegenkommende Autos gestreift hatte und schließlich frontal gegen den Kleinbus Kammerlanders geprallt war. Für den jungen Mann kam jede Hilfe zu spät. Vier weitere am Unfall beteiligte Personen wurden leicht verletzt.

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