Etwas weniger stark stieg die Zahl der Nächtigungen - diese legten gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozent auf 66,44 Millionen zu. Bessere Ergebnisse erzielte die Branche aber nur in den Jahren vor 1995 - der höchste je erreichte Wert bei den Übernachtungen lag bei 78,12 Millionen im Jahr 1991, der geringste bei 58,98 Millionen im Jahr 2006.
Starke Nachfrage vor allem aus Deutschland
Die Zuwächse heuer verdankt die Branche der regen Nachfrage aus dem Ausland, vor allem aus Deutschland. Die Gästeankünfte aus dem Ausland erhöhten sich um 3,6 Prozent auf 13,01 Millionen, die inländische Urlauberzahl stieg um 0,7 Prozent auf 6,94 Millionen. Auch bei den Übernachtungen sorgten die ausländischen Urlauber mit einem Plus von 1,8 Prozent auf 46 Millionen für den spürbaren Zuwachs. Die Nächtigungen durch inländische Touristen wiederum gingen um 0,3 Prozent auf 20,44 Millionen leicht zurück.
Die Deutschen sorgten mit 24,9 Millionen Übernachtungen (+1,4 Prozent) für über ein Drittel aller Nächtigungen in Österreich und für über die Hälfte (54,1 Prozent) aller Ausländernächtigungen. Überdurchschnittliche Zuwächse gab es heuer im Sommer auch bei den Nächtigungen durch Russen (+9,6 Prozent), Briten (+8,7 Prozent), US-Amerikaner (+6,6 Prozent) sowie Ost- und Südosteuropäer - Polen (+5,7 Prozent), Tschechen (+4,0 Prozent) und Ungarn (+3,9 Prozent).
Mitterlehner: Wesentliche Konjunkturstütze
"Der Tourismus bleibt eine wesentliche Konjunkturstütze", betonte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner in Reaktion auf diese Bilanz. Inmitten der weltweit schwierigen Konjunkturlage und des Hochwassers im Juni zeigten sich die Betriebe krisenfest. Der starke Zuwachs von 3,6 Prozent bei den ausländischen Gästeankünften sei zudem ein guter Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit der Branche. "Unsere vor vier Jahren gestartete Internationalisierungsoffensive trägt auch im Sommer Früchte", so Mitterlehner.










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