Falscher Alarm

Bgld: Sturzbetrunkenes Duo löst Großeinsatz aus

Österreich
22.11.2013 08:24
Die Zunge wie gelähmt, die Beine taub - in Panik haben sich zwei Burgenländer gleich unter mehreren Notrufnummern gemeldet und rasch Hilfe gefordert. Da eine Vergiftung befürchtet wurde, rückte ein Großaufgebot an Einsatzkräften an. Die Männer kamen ins Spital. Dort stellte sich jedoch heraus, dass die beiden lediglich sturzbetrunken waren.

Zu tief ins Glas geschaut hatten die zwei Freunde bei einer ausgedehnten Zechtour. Der Alkohol stieg ihnen zu Kopf. In der Morgendämmerung ins Wohnhaus im Bezirk Oberwart zurückgekehrt, wurde es den beiden plötzlich angst und bang. "Wir sind wie gelähmt. Das Sprechen fällt schwer, auch können wir nicht mehr rückwärtsgehen. Bitte kommen Sie schnell!"

Diese gestotterte Alarmmeldung der über Vierzigjährigen erreichte den Notrufdienst mehrerer Organisationen - von der Landessicherheitszentrale in Eisenstadt bis zur Vergiftungszentrale.

Mit Verdacht auf Vergiftung ins Spital
Mit Blaulicht rückte ein Großaufgebot an Einsatzkräften bei der Adresse der Burgenländer an - und sorgte in der Nachbarschaft für Aufsehen. Anrainer liefen sofort auf die Straße, um gegebenenfalls helfen zu können. "Die Männer wurden kurz darauf mit der Rettung weggeführt", so ein Sprecher.

Weil der Verdacht auf eine Vergiftung bestand, wurden die Betroffenen umgehend ins nächste Spital gebracht. Erst dort entpuppte sich der Notfall als falscher Alarm: Das Duo hatte lediglich einen Vollrausch. "Natürlich haben wir den Notruf ernst genommen. Die Rettung ist jedoch kein Taxi für Betrunkene", so ein verärgerter Sanitäter.

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