Probleme in Venedig
Wegen neuer Verkehrsregeln: Wassertaxis streiken
Mit dem Venediger Polizeichef Domenico Cuttaia laufen Verhandlungen, um eine Lösung zu finden, berichteten italienische Medien. Touristen und Einwohner der Stadt mussten ohne Taxis auskommen - Probleme waren dadurch vorprogrammiert.
Viele Einschränkungen aufgrund der Reformen
Im Zuge der Reformen wurde bereits die Zahl der Fähren und der Taxis eingeschränkt. Die neuen Regelungen sehen vor, dass Gondeln künftig Nummernschilder und Reflektoren haben müssen. Die Gondolieri hatten durch ihren Protest zuletzt bereits erreicht, von der Pflicht zur Nutzung eines GPS-Geräts ausgenommen zu werden. Sie hatten argumentiert, dafür bestehe keine Notwendigkeit bei der geringen Geschwindigkeit, mit der sie unterwegs seien.
Auf dem malerischen Canale Grande verkehren täglich zwischen 3.000 und 4.000 Vaporetti, Wassertaxis, Gondeln und andere Boote. Im August war ein deutscher Familienvater vor den Augen seiner Familie ums Leben gekommen (siehe Infobox), als seine Gondel mit einem größeren Wassertaxi zusammenstieß. Der Unfall ereignete sich in der Nähe der Rialto-Brücke, einem Wahrzeichen der Stadt.












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