¿Depressionen¿

Streik im ¿Hendlhäfn¿: 50% weniger Eier gelegt

Oberösterreich
17.11.2005 23:52
Noch bis 15. Dezember bleiben alle 2,5 Millionen Hendln und Gänse in Oberösterreich wegen der Vogelgrippegefahr im Knast. Während bei großen Eierproduzenten die Tiere kaum „Depressionen“ zeigen, gibt´s vor allem auf Höfen mit kleinen Beständen große Einbußen: Bis zu 50 Prozent weniger Eier in den Nestern!

„Als sie draußen herumlaufen durften, habe ich täglich sieben Eier gefunden, jetzt legen sie nur noch drei oder vier Stück“, weiß Gertrude Bok aus Feldkirchen an der Donau. Sie hat 15 Hühner, nutzt die Eier vor allem für den Eigengebrauch. Obwohl die Tiere jetzt in einem kleinen Stall mit Mini-Auslauf unter einem zugedeckten Areal zufrieden sein müssen, sieht die Hobby-Hühnerhalterin die Vogelgrippe-Vorsorge positiv: „Besser so, als wenn wir die Krankheit tatsächlich einschleppen würden.“

Bei Profi-Eierproduzenten, 13.500 Geflügelhalter sind ob der Enns gemeldet, gibts kaum Probleme, ihre Tiere sind kleinen Auslauf und Zusatz-Futter gewöhnt. Übrigens: Die Bezeichnung „Freilandeier“ ist trotz Hühernknasts weiter erlaubt.

Foto: Schütz

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