Ärger statt Erholung

1600 Urlaube waren die Hölle!

Jeder Oberösterreicher fährt zumindest statistisch mindestens einmal im Jahr auf Urlaub. Wie viele sich dabei insgeheim ärgern, ist unbekannt. Aber heuer waren 1600 Landsleute über Ferien-Höllen so erzürnt, dass sie bei den Arbeiterkammer-Konsumentenschützern Hilfe suchten. Diese mahnen jetzt zur Vorsicht in der Wintersaison.

„Es sind bis zu 50 Prozent Preisunterschied für gleiche Angebote mögliche. Also vergleichen und verhandeln!“, sagt Dr. Georg Rathwallner vom Konsumentenschutz. Er lobt Urlaub in Österreich, da kaum ein Prozent der Beschwerden verpatzte Urlaube in unserem Land betreffen. Etwa 20 Prozent der Horror-Ferien passieren im Winter und da meist bei Pauschalreisen in den Süden.

So durfte ein Paar nicht in den Flieger, weil dieser überbucht war. Die AK erstritt für die Geschädigten 1200 Euro. Zwei Familien aus Wels und Linz streiten mit Fluglininen, die sie erst in einer wahren Odyssee in die USA und auf die Kanaren brachten, Kosten für Umbuchungen und Not-Übernachtungen den Reisenden aufbrummten!

Ab und zu kann auch die AK nicht helfen. Etwa einem Paar aus Wallern, das mit einem Anbieter aus Wels-Land in Skandinavien war. Schleißige Unterkunft und Busdefekte wurden vor Ort von der Reiseleitung bestätigt, vom Veranstalter ignoriert.

 

 

 

 

 

 

Foto: Christian Jauschowetz

Donnerstag, 13. Mai 2021
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