Scharfe Fliegerbomben aus dem zweiten Weltkrieg wurden im Boden vermutet, ebenso eine alte Hausmülldeponie. Doch eine Untersuchung durch die G.U.T. Gruppe Umwelt + Technik GmbH zeigt, dass alles halb so wild ist. Blindgänger wurden keine festgestellt und es gibt bloß wenig ausgeprägte Belastungen durch bestimmte Kohlenwasserstoffe. Das meiste kann als Baurestmassen und Bodenaushub deponiert werden, wobei die Gesamtentsorgungskosten mit maximal 650.000 Euro weit unter dem Erwarteten liegen.
Somit kann Umwelt-Landesrat Rudi Anschober folgendes verkünden: „Auf Grund dieser Untersuchungen kann der Zeitplan für die Errichtung des neuen Musiktheaters eingehalten werden, die Sanierung kann rasch erfolgen.“ Dieser Zeitplan sieht eine Eröffnung des neuen Theaters noch im Linzer Europa-Kulturjahr 2009 vor.
Nächster Schritt: Kauf des UKH-Geländes
Neben der Endauswahl des Siegerprojektes aus dem Architektenwettbewerb steht demnächst ein nächster wichtiger Schritt bevor: Der Beschluss der Landesregierung über den Kauf des UKH-Geländes, für den die Vertragsverhandlungen zwischen Land OÖ und dem von der Raiffeisenlandesbank geführten Konsortium gerade finalisiert werden. Die Rede ist von etwa 14 Millionen Euro Kaufpreis, davon vier für Abriss und Dekontaminierung.
Foto: Einöder









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