Fahrer verhaftet

Türkei stoppt Chemikalien-Transport nach Syrien

Ausland
04.11.2013 15:19
Die türkische Armee hat nach eigenen Angaben einen mutmaßlichen Chemikalien-Transport ins benachbarte Bürgerkriegsland Syrien gestoppt. Soldaten feuerten an der Grenze auf die Reifen von drei Fahrzeugen, deren Fahrer einen Befehl zum Anhalten ignoriert hatten, teilte die Armee am Montag mit. Die chemischen Substanzen "könnten zu Waffen verarbeitet" werden, hieß es in der Erklärung.

In den Fahrzeugen fanden die Soldaten demnach insgesamt etwa eine Tonne Schwefel sowie acht Fässer mit zunächst nicht identifiziertem Inhalt. Die Fässer sollten von Experten für Massenvernichtungswaffen untersucht werden, bestätigte die Armee entsprechende Presseberichte. In diesen war von Chemikalien die Rede.

Die Fahrer des aus drei Lastwagen bestehenden Konvois hätten versucht, die Grenze bei der südöstlichen Stadt Reyhanli zu passieren. Erst mit Schüssen auf die Reifen der Lkws hätten Paramilitärs sie stoppen können. Die Fahrer seien daraufhin aus den Lkws gesprungen und in Richtung Syrien geflüchtet. Einer der Verdächtigen konnte festgenommen werden.

Als Reaktion auf einen tödlichen Chemiewaffenangriff Ende August bei Damaskus hatte der UN-Sicherheitsrat im September die Zerstörung aller syrischen Chemiewaffen angeordnet.

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