Die Nische ist rund 70 Zentimeter tief und verengt sich trichterförmig. Sie befindet sich im Bereich eines ursprünglich zweigeschoßigen, an die Stadtmauer im 15. Jahrhundert angefügten Baukörpers, der im 16. Jahrhundert in den Karlstrakt der Burg integriert wurde.
Die Malerei stellt Blumen und Vögel dar und dürfte aus der Spätgotik stammen. Durch die spezielle Bauform und die Wahl der Motive gehen Experten davon aus, dass es sich dabei um eine Voliere oder ein Ein- und Ausflugsloch für Vögel gehandelt hat.
Farbschicht fixiert und die Putzsubstanz gefestigt
Im Zuge der Restaurierungen wurden die Oberflächen gereinigt, die Farbschicht fixiert und die Putzsubstanz gefestigt und ergänzt. Aus statischen Gründen musste ein Pfeiler stehen bleiben, somit konnte die Vermauerung nicht zur Gänze entfernt werden.
"Die Nische wurde noch mit einer Verglasung versehen, damit sie vor Witterungseinflüssen geschützt ist. Eine Informationstafel mit ihrem historischen Hintergrund wird noch angebracht", erklärte Christine Klug, Leiterin der Abteilung zentrale Dienste des Landes Steiermark am Montag.











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