31.10.2013 09:23 |

Anti-Tabak-Politik

New York: Keine Zigaretten für unter 21-Jährige

Zigaretten sind in New York für unter 21-Jährige bald tabu. Das neue Gesetz, das vom Stadtparlament am Mittwoch mit 35 gegen zehn Stimmen beschlossen wurde, soll in einem halben Jahr in Kraft treten. Es macht New York zur ersten Großstadt in den USA, die das Mindestalter für den Kauf von Zigaretten und anderen Tabakprodukten von 18 auf 21 Jahre anhebt.

Die von Bürgermeister Michael Bloomberg geförderte Anti-Tabak-Politik hatte den Anteil jugendlicher Raucher in der Stadt zwischen 2001 und 2007 bereits von 17,6 auf 8,5 Prozent reduziert. Seitdem stagniert die Zahl allerdings. Von New York ging auch das Rauchverbot in Büros, Restaurants und Bars aus, das seitdem von einigen anderen Ländern übernommen wurde.

Keine Sonderangebote für Tabakprodukte
Darüber hinaus verbot das Stadtparlament jetzt Sonderangebote für Tabakprodukte. Der Mindestpreis für eine Packung Zigaretten in New York wurde auf 10,50 Dollar (rund 7,60 Euro) festgelegt. Der Präsident des New Yorker Verbandes der Gemischtwarenläden, James Calvin, warnte vor dem Verlust von Tausenden Jobs in seinem Gewerbe.

Reihe gesundheitsfördernder Maßnahmen
New York hatte seinen Bürgern in den drei Amtsperioden von Bloomberg eine Reihe gesundheitsfördernder Maßnahmen verordnet. Unter anderem machte es Restaurants und Imbissstuben zur Pflicht, den Kaloriengehalt ihrer Gerichte auf dem Speiseplan anzugeben.

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