Die italienische Urlauberin wollte das schöne Wetter am Nationalfeiertag nützen, um ein wenig mit dem Paragleiter zu trainieren. Als die 24-Jährige zur Landung ansetzte, trieb der Wind sie jedoch weiter. Die Fluganfängerin konnte nur hilflos zusehen, wie sie auf eine Hochspannungsleitung zusteuerte. Dort blieb sie dann schwer verletzt hängen (Bilder). Die junge Frau hatte sich einen offenen Oberschenkelbruch zugezogen.
Trotzdem hatte die Italienerin noch Glück. Klaus Schüller vom Tiroler Stromnetzbetreiber Tinetz: "Da fließen 110.000 Volt, sie hätte das vermutlich nicht überlebt." Um die Frau zu bergen, musste der Mast geerdet werden. Die Rettung durch die Feuerwehr dauerte daher mehr als eine Stunde.
Gleitschirm-Bruchlandung in der Steiermark
Ein 34-jähriger Flugschüler kam dagegen weiters am Nationalfeiertag bei einem missglückten Landemanöver mit seinem Paragleiter in der Obersteiermark noch einmal glimpflich davon. Der Flugschüler aus Leoben flog gegen 11.30 Uhr von einem ehemaligen Gasthaus in Fohnsdorf (Bezirk Murtal) weg in Richtung des Sportplatzes "Rote Erde", teilte die Polizei am Sonntag mit. Als er fast an seinem Ziel angelangt war, machten ihm plötzlich Turbulenzen zu schaffen. Er wurde abgetrieben und blieb mit seinem Schirm in der Niederspannungsleitung hängen.
Nachdem der Strom abgeschaltet war, befreite die Freiwillige Feuerwehr Fohnsdorf den 34-Jährigen aus seiner misslichen Lage. Er wurde zur Kontrolle ins LKH Knittelfeld gebracht.












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