Bregenz vereitelte auch den Gruppensieg des deutschen Weltklasse- Klubs, der hinter Montpellier HB als Zweitplatzierter ins Achtelfinale einzog. 2.000 begeisterte Zuschauer wurden Zeugen eines wahren Handball-Krimis und eines entfesselten Roland Schlinger (10 Tore). Der Wiener im Dress der Bregenzer erzielte vier der ersten fünf Treffer der Gastgeber, war hauptverantwortlich für einen Traumstart seines Teams (11:5 nach einer Viertelstunde) und teilte sich mit Flügelspieler Konrad Wilczynski (12 Tore/6 Siebenmeter) den Titel "Matchwinner".
Hochklassige Partie
Der zwischenzeitliche Sechs-Tore-Vorsprung schmolz bis zur Pause zwar noch auf 16:14, der von den Deutschen und vielen Experten erwartete konditionelle Einbruch der Mannschaft von Manager Roland Frühstück und Spielertrainer Dagur Sigurdsson trat aber nicht ein. In der zweiten Spielhälfte wogte die hochklassige Partie hin und her.
Drei Siebenmeter verpulvert
Wilczynski und Klement vergaben in der Schlussviertelstunde drei Siebenmeter in Folge. Dem neben Schlinger und Marinovic überragenden Wilczynski blieb es schließlich vorbehalten, für die Entscheidung zu sorgen. Mit der letzten Aktion - die Spielzeit war bereits abgelaufen - gelang dem Wiener per Strafwurf der Siegestreffer.
Im Gegensatz zu Bregenz in der Champions League waren die Aon Fivers und HC Hard gegen deutsche Gegner chancenlos. Sowohl für die Wiener (daheim 31:37 gegen Göppingen - Gesamt 58:71) als auch für die Vorarlberger (auswärts gegen Nordhorn 19:30 - Gesamt 43:59) hieß es in der 3. EHF-Cup-Runde Abschied nehmen.








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