Für Nationalbank-Direktor Andreas Ittner ist der Rückgang der Sparquote kein Grund zur Traurigkeit: "Das wird von uns begrüßt. Wir haben kein Angstsparen, das unterstützt die Konjunktur", sagte Ittner am Dienstag bei einem Pressegespräch. Ziel der derzeitigen Niedrigzinspolitik in der Euro-Zone sei ja nicht, das Sparen zu fördern, sondern Investitionen in die nur langsam wachsende Realwirtschaft zu unterstützen, betonte Ittner. Durchschnittlich erhielten die Sparer im August für täglich fällige Einlagen nur mehr 0,4 Prozent Zinsen.
Die real verfügbaren Einkommen der österreichischen Haushalte sind laut Nationalbank zum Halbjahr 2013 auf Jahressicht um 1,3 Prozent zurückgegangen, das reale Wachstum der Konsumausgaben sackte auf die Nulllinie ab.
Seit Ausbruch der Finanzkrise fällt die Sparquote
Bereits seit 2008, dem Ausbruch der Finanzkrise, ist die Sparquote von über zwölf Prozent kontinuierlich auf derzeit 5,2 Prozent zurückgefallen, das ist ähnlich viel wie im Durchschnitt des Euro-Raums. Für das Gesamtjahr erwartet die Nationalbank wieder das Vorjahresniveau von 7,4 Prozent.











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