Ein Unterzahl-Treffer in der Verlängerung entschied das Duell in Salzburg. Zehn Sekunden vor Ablauf der Strafe von Lebler beendete Murphy die Partie und damit die Hoffnung der Red Bulls auf den siebenten Sieg in Serie. Der Entscheidung ging ein Fauxpas von Boivin voran, der im Powerplay verstolperte und den Puck für Ulmer freigab, der einen schnellen Konter fuhr und Murphy ideal bediente.
Dabei dominierten die Salzburger zwei Drittel lang das Geschehen komplett und schnürten die Linzer phasenweise in deren Drittel ein. Allerdings hatte das begeisternde Spiel einen Schönheitsfehler: Nach der frühen Führung durch Milam schon nach 101 Sekunden gelang kein Treffer mehr. Linz-Torhüter Ouzas parierte 37 der 38 Torschüsse und wurde so zum Matchwinner. Moran schaffte für die effizienten Linzer in der 32. Minute den Ausgleich. "Wenn wir so weiterspielen, werden wir die nächsten Partien wieder gewinnen", meinte Salzburg-Coach Don Jackson.
Klarer Auswärtssieg der Villacher
Der VSV hielt mit einem klaren Auswärtssieg in Slowenien den Kontakt zur Spitze. Die Villacher machten dabei schon in den ersten elf Minuten alles klar. McBride (1.), Forney (3.), Ryan (6.) und Pewal (11.) sorgten für eine komfortable 4:0-Führung. Verlic gelang mit zwei Mann weniger das 1:4 (20.), doch Liga-Topscorer Ryan schlug im selben Powerplay mit dem 5:1 zurück. Danach legten die Villacher nur noch ein Tor je Drittel gegen ihren Lieblingsgegner in dieser Saison nach. Die Kärntner hatten das Heimspiel mit 8:0 gewonnen.
Capitals rücken auf Platz fünf vor
Die Capitals machten mit einem 4:2 zu Hause gegen die Graz 99ers gleich drei Plätze gut und rückten auf Rang fünf vor. In einem rasanten Spiel hatten die Wiener ein Chancenplus, das sie auch in Zählbares umsetzen konnten. Ouellette im Powerplay (18.), Ferland (25.) und Keller (40.) schossen die "Caps" zu einer klaren Führung nach zwei Dritteln. Graz machte zu Beginn des Schlussdrittels mächtig Druck und kam durch Kinasewich auf 1:3 heran (46.). Die Caps erfingen sich wieder, doch erst Gratton sicherte den Sieg mit einem Treffer ins leere Tor (60.). Bei den Capitals fehlte Verteidiger Philippe Lakos, der mit einer Handverletzung länger ausfällt.
KAC siegt gegen Znojmo
Der KAC, der einige Leistungsträger nach Verletzungspausen wieder zur Verfügung hat, holte sich den zweiten Sieg an diesem Wochenende. Der Titelverteidiger geriet in Znojmo durch Pucher (25.) in Rückstand, die Fretter im Powerplay (35.) ausglich. Zu Beginn des Schlussdrittels (42.) brachte Siklenka die Klagenfurter in Führung. Die Rotjacken brachten sich aber im Schlussdrittel mit drei Strafen hintereinander noch einmal selbst in Gefahr, ehe Fretter mit seinem zweiten Treffer den Sieg fixierte (57.).
Dornbirn wieder auf der Siegerstraße
Dornbirn gelang nach zuletzt zwei Niederlagen wieder ein Erfolg, womit die Vorarlberger den Anschluss ans Mittelfeld wahrten. Einen Doppelschlag zur Dornbirner 2:1-Führung durch Sonne und Aquino in der 20. Minute konterten im Mitteldrittel Banham (22.) und Yellow Horn (25.). Danach schlugen aber wieder die Dornbirner zu. Mink schoss die Partie mit seinem Treffer (52.) in die Verlängerung, in der D'Alvise das Match entschied (62.).
Ergebnisse der EBEL:
Dornbirner EC - Fehervar 4:3 n.V. (2:1, 0:2, 1:0; 1:0)
Olimpija Ljubljana - VSV 1:7 (1:5, 0:1, 0:1)
Znojmo - KAC 1:3 (0:0, 1:1, 0:2)
Vienna Capitals - Graz 99ers 4:2 (1:0, 2:0, 1:2)
Red Bull Salzburg - Black Wings Linz 1:2 n.V. (1:0, 0:1, 0:0; 0:1)








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