Der Sieg ging an Stohls Markenkollegen Francois Duval. Der 24- jährige Belgier schaffte damit seinen WM-Debüt-Sieg und verhalf Citroen zum elften Saisonerfolg im Jahr 2005, womit das französische Werksteam den bisherigen Rekord von Lancia (zehn WM-Siege 1988) auslöschte. Mit 52,9 Sekunden folgte der Finne Harri Rovanperä auf Platz zwei. Gruppe-N-Ex-Weltmeister Stohl schaffte mit 1:33 Minuten Rückstand den zweiten Podestplatz in der Königsklasse.
Sämtliche Favoriten ausgeschieden
Das Spitzentrio profitierte davon, dass sich in "down under" sämtliche Favoriten vorzeitig verabschieden mussten. Der schon lange als Weltmeister feststehende Franzose Sebastien Loeb im Citroen und der finnische Favorit Marcus Grönholm im Peugeot waren schon am Freitag auf der ersten Etappe nach Unfällen ausgefallen. Am Samstag hatte es dann Ex-Weltmeister Petter Solberg erwischt. Sein Subaru war nach einem Zusammenstoß mit einem Känguru am Kühler so schwer beschädigt worden, dass auch der Norweger w.o. geben musste.
Solberg ist Weltmeister
Trotzdem wurde Solberg auf Grund seiner drei Saisonsiege vor dem zwei Mal in diesem Jahr erfolgreichen Grönholm, der am Ende ebenfalls bei 71 Punkten hielt, Vizeweltmeister. Am Sonntag erwischte es dann auch noch der auf Rang fünf liegenden WM-Vierten Toni Gardemeister (Ford) aus Finnland wegen eines gerissenen Keilriemens. Und durch den Ausfall des schottische Skoda-Gastfahrers Colin McRae, der auf Rang zwei liegend von einem Kupplungsschaden gestoppt worden war, rückte der nach der Samstag-Etappe viertplatzierte Stohl noch auf den Podestrang vor.








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