Es gebe erste Zeichen einer Konjunkturerholung, und es erhole sich auch der Euro-Raum, der - anders als Österreich - ja sogar in eine Rezession geschlittert war, erklärten das Wirtschaftsforschungsinstitut und das Institut für Höhere Studien am Freitag.
In der heimischen Wirtschaft sei die Zuversicht wieder am Zunehmen, so das Wifo, jedoch seien die aufwärtsgerichteten Kräfte bisher noch gering. Das größte Abwärtsrisiko der Prognose sieht das IHS weiterhin von der Krise des Euro-Raums ausgehen: Politische Handlungsunfähigkeit könnte weitere Reformen blockieren, erneut Spannungen an den Finanzmärkten auslösen und die Konjunktur dämpfen.
Arbeitslosigkeit steigt
Aufgrund der verhaltenen Konjunktur und des steigenden Arbeitskräftepotenzials dürfte die nationale Arbeitslosenquote den neuen Prognosen zufolge heuer von 7,0 auf 7,6 Prozent klettern und laut IHS dort 2014 verharren, dem Wifo zufolge aber nochmals leicht auf 7,8 Prozent zulegen. Gemäß EU-Definition betrug die Arbeitslosenrate voriges Jahr 4,3 Prozent, sie dürfte heuer auf 4,9 (IHS) bis 5,1 (Wifo) Prozent zulegen, 2014 laut IHS bei 4,9 Prozent bleiben, laut Wifo auf 5,2 Prozent wachsen.
Inflation sinkt
Die Geldentwertung entschärft sich dafür: Nach 2,4 Prozent Verbraucherpreisanstieg im Jahr 2012 dürfte sich die Inflationsrate heuer auf 2,0 bis 2,1 Prozent zurückbilden und dann 2014 im Jahresschnitt nur noch 1,9 Prozent betragen - ein lange nicht mehr so niedriger Wert.











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