So früh wie lange nicht ist der Durchstich auf der Großglockner Hochalpenstraße gelungen – trotz Wintereinbruch. Bei Schneetreiben bahnte sich der Räumtrupp heute, Freitag, erfolgreich den Weg durch den Schnee bis zum Hochtor.
Der Durchstich auf der Großglockner Hochalpenstraße ist heute, am Karfreitag, den Räummannschaften der Alpenstraße gelungen. Von Kärnten und Salzburg bahnten sich die historischen Räumfahrzeuge von Franz Wallack den Weg bis auf rund 2570 Metern hinauf.
Schneetreiben und einige Zentimeter Neuschnee machten den Tag des Durchstichs der Räumung zwar noch einmal winterlich, deutlich weniger Schnee als üblich war für die altbewährten Räumgefährte dennoch keine Herausforderung. „Es ist einiges weniger Schnee als sonst – sicher nicht einmal die Hälfte“, sagte Sebastian Jury, Chef der Schneeräumung auf der Glocknerstraße.
Im Einsatz: „Jörgen“ & „Eisbändiger“
Seit 1953 sorgen die Wallack-Rotations-Schneefräsen jährlich für die Schneeräumung auf der Mautstraße über den Alpenhauptkamm. Auch heuer erledigten die altbewährten Pflüge wieder den Großteil der Arbeit.
Während sich die „Jörgen“ und „Eisbändiger“ getauften Wallack-Pflüge von Salzburg den Weg zum Hochtor (2576 Meter) hinauf bahnten, nahm es „Oskar“ auf der Kärtner Seite mit dem Schnee auf.
Früh wie lange nicht
Aufgrund des milden und schneearmen Winters hatte man den Termin des Durchstichs auf den Karfreitag vorverlegt. Nachdem die Schneeräumung auf der Hochalpenstraße am 7. April begonnen hat, kann man am morgigen Ostersamstag die Straße erstmals in diesem Jahr freigeben. Nur viermal seit den 1970er Jahren wurde die Straße vor dem 20. April freigegeben.
Die insgesamt 48 km lange Straße führt mit 36 Kehren auf knapp mehr als 2500 Meter Seehöhe hinauf. Start auf Salzburger Seite ist in Fusch-Ferleiten.
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