Eine definitive Bestätigung steht zwar noch aus, die beteiligten Forscher zeigten sich aber sehr zuversichtlich. "Pluto und Charon sind nicht allein, sie haben zwei Nachbarn", sagte Hal Weaver von der Johns Hopkins Universität. "Hubble" soll im Februar noch einmal auf Pluto gerichtet werden, um die Entdeckung zu bestätigen. Sollte dies der Fall sein, dann kann sich die Internationale Astronomische Union mit der Namensgebung befassen.
Bis zu ihrer Anerkennung durch die Internationale Astronomische Union werden die beiden Himmelskörper als S/2005 P1 und S/2005 P2 bezeichnet. Danach würden sie mit Namen aus der antiken Mythologie belegt, hieß es.
Die Entdeckung der beiden neuen Monde ist nach Angaben der Wissenschaftler deshalb so überraschend, weil im so genannten Kuipergürtel am Rand des Sonnensystems noch nie zuvor Himmelskörper mit mehr als einem Trabanten beobachtet wurden. Der Kuipergürtel ist eine große Region mit Himmelskörpern aus Eis und Gestein jenseits der Umlaufbahn des Planeten Neptun.








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