Am 31. März beginnt am Salzburgring die neue „Saison“. Vorab unterhielt sich die „Krone“ mit Ring-Boss Ernst Penninger. Der Halleiner sprach dabei über die Highlights auf der Rennstrecke im Nesselgraben, den Traum von der DTM und die eine oder andere Neuheit.
Der ruhige Winter ist vorbei, am Salzburgring geht es jetzt richtig los, brummen die Motoren wieder. „Wir sind von 31. März bis zum 6. November jeden Tag ausgebucht“, berichtet Ernst Penninger, der Chef im Nesselgraben. Der Halleiner blickt der „Saison“ auf seiner Rennstrecke mit großer Vorfreude entgegen. „Uns erwartet ein vollgepacktes Jahr mit vielen Highlights.“
Sein persönlicher Höhepunkt? „Das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Aber das GT Masters im September wird mit Sicherheit richtig cool. Da erwarten wir uns 10.000 Zuschauer“, so Penninger. Diese Rennwoche ist auch hinsichtlich der Zukunft von großer Wichtigkeit. Denn wie die „Krone“ bereits mehrfach berichtet hat, will Penninger die DTM an den Salzburgring holen.
„Dank unserer neuen Race Control würden wir die Anforderungen erfüllen“, weiß er. Und die DTM wird wie das GT Masters von der ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobilclub) durchgeführt. „Wenn wir uns beim GT Masters gut präsentieren, erhöht das auch unsere Chancen auf die DTM. Man kann es wie eine Generalprobe sehen. Der ADAC hat uns auf jeden Fall im Blick und ich hoffe, dass wir 2026 dann schon im DTM-Kalender sind.“
Ein weiteres Highlight am Ring ist das Electric Love Festival. Da gibt sich die internationale DJ-Elite die Klinke in die Hand. Penninger weiß: „Das Festival gehört ja fast schon zu unserem Inventar. Für uns ist es eine enorm wichtige Veranstaltung.“
Anreise aus Malaysia
Heuer ebenfalls im Programm ist das 75 Jahre VW-Bulli-Treffen. „Die Bulli-Community ist speziell. Ich habe sogar gehört, dass extra aus Malaysia jemand anreisen will. 500 ausgewählte Besitzer dürfen mit ihren Bussen im Fahrerlager übernachten“, erzählt Penninger.
Histocup, Rad- und Inlineskates-Bewerbe stehen ebenfalls wieder am Plan. Erstmals steigt dafür ein Autoslalom. „Man kann es sich wieder einen Torlauf für Autos vorstellen. Da veranstalten wir sogar die österreichische Meisterschaft“, lacht Penninger, dem mit Sicherheit in den nächsten Monaten nicht langweilig werden wird. „Urlaub wird es für mich nicht viel geben.“
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