Im Waldviertel rollten 37 Franzosen mit mehr als 40 Fahrzeugen und Wohnwagenanhängern an. Vermutlich kamen diese aus Oberösterreich. Die Polizei kontrollierte alle Personen und Fahrzeuge der illegal auf dem Kika-Parkplatz abgestellten Fahrzeuge. Eine Frau schrie beim Lokalaugenschein ihren Unmut heraus: „Wir sind keine Terroristen!“
Unruhe kehrte in der Waldviertler Stadt Horn ein, als mehr als 20 Fahrzeuge eines fahrenden Volkes mit fast genau so vielen Wohnwagenanhängern anrollten und sich am Parkplatz der insolventen Kika-Filiale niederließen. Es muss sich um dieselbe Gruppe handeln, die kurz zuvor in Ansfelden in Oberösterreich auf einem Kika-Parkplatz campierte, vermuten Insider.
Ein Organstrafmandat
Die Polizei kontrollierte alle 37 mitgereisten Franzosen sowie 43 Fahrzeuge und Anhänger und nahm die Personalien auf. Bis auf ein Organstrafmandat wegen eines fehlenden Passes war dabei alles in Ordnung. Mit einem Vertreter des neuen Besitzers und der Polizei einigte sich die Gruppe, das Areal bis spätestens Dienstag, 17 Uhr zu verlassen. Bereits um 15.30 Uhr war kein Gefährt mehr auf dem illegal befahrenen Gelände zu sehen.
Keine Anzeige, keine Probleme
Der neue Besitzer duldete das kurze Intermezzo. Denn zum Teil in sehr gutem Deutsch belegten Mitglieder mittels Schriftstück, dass sie die Erlaubnis zum Bleiben durch den Vorbesitzer hätten. Nachdem klargemacht wurde, dass diese nicht mehr gelte, gab es keinen Widerstand.
Wohin die Gruppe jetzt unterwegs ist, weiß man nicht. „Wir sind keine Terroristen“, rief eine Frau beim „Krone“-Lokalaugenschein von Weitem zu. So gut wie kein Müll oder Unrat dürfte bei der Abfahrt hinterlassen worden sein.
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