Crashs analysiert

E-Bike-Fahrer starb nach Unfall im Kreisverkehr

Oberösterreich
18.03.2025 17:00

Die Verletzungen waren zu schwer gewesen, die ein Pensionist bei einem Unfall mit seinem E-Bike erlitten hatte: Der 75-Jährige starb nun im Spital. In Oberösterreich kamen im Vorjahr übrigens die meisten Fahrradfahrer ums Leben und bei der Altersverteilung gibt es eine eindeutige Tendenz: je älter, deso gefährdeter.

Zwei Tage, nachdem in Ried im Innkreis ein Radfahrer in einem Kreisverkehr schwer verunglückt war, starb der 75-Jährige nun im Spital. Der Senior, der keinen Helm getragen hatte und ohne Licht mit dem E-Bike fuhr, war in der Dunkelheit mit dem Pkw einer 35-Jährigen kollidiert und hatte schwere Kopfverletzungen erlitten, denen er nun erlag.

Mehrzahl Pensionisten
Dieser Unfall ist gemäß einer Auswertung des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) geradezu „klassisch“, was das Unfallopfer und den Ort des Geschehens angeht. Denn 84 Prozent aller Fahrradunfälle passieren auf öffentlichen Straßen, nicht auf Radfahrstreifen oder Radwegen. Und bei den getöteten Bikern sind die Senioren seit Jahren in der Mehrzahl. Im Vorjahr waren vier der sieben in Oberösterreich ums Leben gekommenen Biker über 64 Jahre alt. 2023 waren sechs von elf getöteten Radlern in Oberösterreich Pensionisten, im Jahr 2022 von 17 verstorbenen Bikern sogar zwölf über der 64-Jahre-Grenze.

Platz 1 im Bundesländervergleich
Oberösterreich liegt im Bundesländervergleich auf Platz eins, was die Anzahl der getöteten Personen auf Fahrrädern – inklusive E-Bikes – betrifft. In Kärnten, das hinter OÖ rangiert, waren 2024 fünf Biker bei Unfällen ums Leben gekommen. Der VCÖ hat auf seiner Homepage nun eine Karte online gestellt, auf der Radler gefährliche Abschnitte markieren können.

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