20.07.2013 17:46 |

Tour de France

Kolumbianer Nairo Quintana gewinnt vorletzte Etappe

Der kolumbianische Radprofi Nairo Quintana (Bild) hat am Samstag die 20. Etappe der Tour de France gewonnen. Der britische Spitzenreiter Chris Froome landete mit einer knappen halben Minute Rückstand auf den Südamerikaner hinter dem Spanier Joaquim Rodriguez (+18 Sekunden) auf Rang drei.

Auf dem 125 Kilometer langen Teilstück von Annecy nach Semnoz verteidigte Froome sein Gelbes Trikot souverän und startet mit über fünf Minuten Vorsprung auf Quintana in die Schlussetappe am Sonntag. Nur noch 133,5 Kilometer trennen ihn vom zweiten Tour-de-France-Sieg eines Briten. Das Defilee von Versailles nach Paris kann Froome ganz in Ruhe angehen. Im Gesamtklassement sind am letzten Tag des großen Jubiläums keine Veränderungen mehr zu erwarten - nur noch die Sprinter sind auf den Champs-Élysées gefragt.

Auf der letzten Alpenetappe am Samstag konnte es sich der Mann im Gelben Trikot sogar leisten, im Finale nicht mehr alles in die Waagschale zu werfen. Auf den letzten 800 Metern ließ er nach - die große Tour-Entdeckung Nairo Quintana aus Kolumbien feierte im Ziel der 20. Etappe den Tagessieg vor dem Spanier Joaquin Rodriguez, der den zweifachen Toursieger Alberto Contador aus Spanien noch vom Podium verdrängte.

Quintana neuer Gesamtzweiter
Auf der vorletzten Etappe wurde der Deutsche Jens Voigt, mit fast 42 Jahren der älteste Tour-Teilnehmer, nach einem Solo erst acht Kilometer vor dem Ziel abgefangen. Kurz danach attackierten Froome, Quintana und Rodriguez.

Die Tempoverschärfung auf der fast zehnprozentigen Steigung ging zulasten Contadors, der zurückfiel und seinen zweiten Platz im Gesamtklassement an Quintana verlor. Während der Spanier im Ziel 2:28 Minuten Rückstand hatte, wird der Südamerikaner nicht nur als bester Nachwuchsprofi, sondern auch noch als stärkster Bergfahrer ausgezeichnet.

Letzte Etappe unter Flutlicht
Die finale 21. Etappe am Sonntag von Versailles nach Paris wird zur Feier der Jubiläums-Tour am Abend unter Flutlicht gefahren, mit der Zieldurchfahrt ist gegen 21.45 Uhr zu rechnen. Das letzte Teilstück dürfte zur Triumphfahrt von Froome werden. Falls seinem Landsmann Mark Cavendish auch noch das Kunststück gelingt, die erwartete Sprint-Ankunft zum fünften Mal in Serie zu gewinnen, wäre das Glück der Briten vollkommen.

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