"Bei der Suche ist Google Lichtjahre voraus", sagte ein Aktionär auf dem anderthalbstündigen Treffen im kalifornischen Santa Clara, wo Yahoo seinen Sitz hat. "Bei Bannerwerbung wächst Facebook viel schneller." Wie könne Mayer bei all dieser Konkurrenz sicher sein, dass Yahoo wachsen werde? Google etwa habe viel mehr Entwickler.
"Unterschätze niemals die Macht einer kleinen Gruppe", erwiderte Mayer, die rund 11.000 Leute unter sich hat. "Yahoo ist das weltgrößte Start-up." Die Konzernchefin berichtete von steigenden Nutzerzahlen vor allem im mobilen Geschäft auf Smartphones sowie Tablets und verwies auf die neue Wetter-App, bei der passende Bilder aus der konzerneigenen Fotoplattform Flickr als Hintergrund dienen. Für die Zukunft versprach Mayer weitere "großartige Produkte".
Ein anderer Anteilseigner kritisierte die Entscheidung, Mitarbeiter aus der Heimarbeit zurück ins Büro zu rufen (siehe Infobox). "Ich bin sicher, dass sie nicht glücklich sind", sagte der Aktionär vor allem im Hinblick auf die Eltern unter den Beschäftigten. Mayer verteidigte eine ihrer ersten Amtshandlungen: Nur durch eine teamübergreifende Zusammenarbeit könnten manche Produkte wie die Wetter-App verwirklicht werden.
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