Wieder einmal kam es am Dienstagabend auf einem unbeschrankten Bahnübergang der Zillertalbahn in Tirol zu einer verhängnisvollen Kollision. Dieses Mal krachte der Zug in einen Lkw. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Zum spektakulären Verkehrsunfall kam es am Dienstagabend kurz vor 17.30 Uhr in Fügen: Ein 39-jähriger Lkw-Fahrer aus der Ukraine wollte mit seinem Sattelzug gerade ein Firmenareal verlassen und den Bahnübergang auf Höhe des Möbelhauses Wetscher queren, um auf die Bundesstraße einzubiegen. „Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens verzögerte sich das Einbiegen auf die B169 beziehungsweise war diese nicht möglich“, heißt es seitens der Polizei.
Auto krachte in querstehenden Lkw
Die heranbrausende Zillertalbahn konnte nicht mehr anhalten und donnerte in den Auflieger des Lkw. „Der Lokführer, ein 63-jähriger Deutscher, machte mittels Hupsignale noch auf die herannahende Bahn aufmerksam. Der Lkw-Lenker fuhr zwar in die Zillertalstraße ein, dadurch konnte eine Kollision aber nicht mehr vermieden werden“, so die Exekutive. Der Lkw wurde auf die Zillertalstraße geschleudert. Eine nachkommende Autofahrerin (22) dürfte den Zusammenstoß zu spät bemerkt haben und krachte in den querstehenden Lkw. Verletzt wurde zum Glück niemand, es entstand aber Sachschaden in beträchtlicher Höhe.
Zillertalstraße kurz gesperrt
Für die Aufräumarbeiten musste die Zillertalstraße zunächst gänzlich gesperrt werden, danach gab es eine wechselseitige Sperre. Diese konnte nach gut einer Stunde aufgehoben werden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.