Beim Heim-Weltcup der Snowboarder hat Arvid Auner in Bad Gastein viel vor. Den Grazer verbindet mit dem Hang eine alte Liebesgeschichte, die um ein Kapitel reicher werden soll.
Arvid Auner und Bad Gastein – das ist eine ganz besondere Liebesgeschichte. „Das Gasteinertal hat mich damals zum Snowboarden gebracht, ich verbinde sehr viele Emotionen damit“, erklärte das Grazer Snowboard-Ass, das am Dienstag im Parallel-Slalom (18.30 Uhr) nach dem Sieg greifen will.
Gute Erinnerungen
Auf jener Piste, die Auner vor drei Jahren den ersten Weltcup-Sieg beschert hat, und auf der er sich im Vorjahr erst im Finale geschlagen geben musste. Das nötige Selbstvertrauen auf einen neuerlichen Erfolgslauf bringt er mit: Zuletzt erzielte er in den Weltcup-Slaloms zweimal in Folge Quali-Bestzeit, schnappte sich in Davos kurz vor Weihnachten auch seinen insgesamt dritten Sieg in einem Einzelrennen. Zuletzt im Parallel-Riesentorlauf in Scoul (Schweiz) gab es Rang sechs.
„Ich bin mit den Ergebnissen zufrieden, aber noch mehr mit der Leistung am Brett. Wenn ich meinen Schwung so fahren kann, wie ich will, dann kommen Ergebnisse ganz von alleine“, sagte der 27-Jährige. Am Montag durften die ÖSV-Boarder den Weltcup-Hang befahren und sich ein Bild von den Verhältnissen machen.
„Griffig und hart! Außerdem wird es kalt, also dürfen wir uns auf eine kompakte und pickelharte Piste freuen“, so Auner. „Ich spüre mein Brett und ich spüre den Schnee – so ein Gefühl habe ich in den letzten Jahren nie gehabt.“ Beste Aussichten also für ein weiteres Kapitel der Liebesgeschichte zwischen Arvid Auner und Gastein.
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