Nach der Brutalo-Attacke auf einen wehrlosen 81-Jährigen am Samstag in Innsbruck sitzt der Tatverdächtige (37) mittlerweile in der Justizanstalt. Der Beschuldigte soll den Pensionisten brutal niedergeschlagen und schwer verletzt haben. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Verhängung der Untersuchungshaft an. Diese wurde nun auch verhängt.
Zur Brutalo-Attacke war es am vergangenen Samstag gegen 10 Uhr gekommen. Am Gehsteig in der Andreas-Hofer-Straße mitten in Innsbruck soll der 37-jährige Einheimische wie wild auf den 81-Jährigen eingeschlagen haben. Die Polizei sprach von „gezielten Faustschlägen ins Gesicht“ und „Fußtritten in den Hüftbereich“.
Wehrversuche mit Pfefferspray vergeblich
Mit letzter Kraft habe das Opfer noch versucht, sich mit einem Pfefferspray zur Wehr zu setzen. Jedoch vergeblich. Der Senior erlitt laut Polizei durch die Angriffe Brüche im Bereich des Schultergelenks und des Hüftknochens sowie Rissquetschwunden am Hinterkopf und an der Lippe. Der Schwerverletzte wurde nach der Erstversorgung in die Innsbrucker Klinik eingeliefert.
Von Psychiatrie in die Justizanstalt
Am Tattag sprachen die Ermittler davon, dass sich der Verdächtige „in einem psychischen Ausnahmezustand“ befunden haben dürfte. Er war vom Amtsarzt in die Psychiatrie eingewiesen worden.
Ermittelt wird wegen Verdachts der absichtlich schweren Körperverletzung.
Hansjörg Mayr, StA Innsbruck
Montagfrüh ergänzte die Exekutive, dass gegen den 37-jährigen Beschuldigten von der Staatsanwaltschaft die Untersuchungshaft verfügt worden sei. Diese wurde schließlich auch verhängt. Ermittelt werde wegen des Verdachts der absichtlich schweren Körperverletzung, bestätigte StA-Sprecher Hansjörg Mayr auf „Krone“-Nachfrage.
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