Die Eishockey-Cracks der Graz99ers und Gegner Fehervar – das endet meistens nicht gut! Auch diesmal gingen die Ungarn als Sieger vom Eis, am Ende kassierte die Truppe von Harry Lange ein 2:5.
„Zwei Punkte!“, gab Präsident Herbert Jerich vor Matchbeginn die Marschrichtung seiner 99ers gegen Tabellenführer Fehervar vor. Und am Eis standen Coach Harry Lange zwei zusätzliche Argumente zur Verfügung: Toptorschütze Marcus Vela feierte nach vier Spielen Verletzungspause sein Comeback und Neuzugang Nick Bailen durfte erstmals ran. Wenige Stunden vor Spielbeginn hatte seine Arbeitserlaubnis endlich den Weg durch den Behördendschungel nach Graz-Liebenau gefunden.
Am Eis liefen die 99ers aber rasch zwei Toren hinterher. Balint Magosi netzte schon nach elf Minuten, Janos Hari stellte zu Beginn des zweiten Drittels auf 2:0 für die Ungarn. Ein Weckruf für die Hausherren! Der bei Rückkehrer Vela auf offene Ohren stieß. Der Kanadier sorgte mit zwei Toren binnen sechs Minuten für leuchtende Augen bei den 3300 Fans.
0:3 im Schlussdrittel
Die 4:03 Minuten vor Schluss aber erloschen. Chris Brown netzte und besiegelte die knappe Niederlage, aus der in den letzten 40 Sekunden auf dem Papier noch ein deutliches 2:5 wurde – die sechste Grazer Niederlage in Folge gegen Fehervar. Schon am Sonntag (16) gibt’s in Vorarlberg aber die Chance auf Wiedergutmachung.
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