Die Vorarlberger Landesregierung will 2025 mit „kräftigen Investitionen in wichtige Infrastrukturprojekte“ der Rezession entgegentreten und die heimische Wirtschaft ankurbeln.
Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) und Landesstatthalter Christof Bitschi haben am Dienstag im Pressefoyer gemeinsam die wichtigsten Infrastrukturprojekte für das laufende Jahr vorgestellt. Trotz budgetärer Engpässe gilt die Devise „klotzen statt kleckern“, die Landesregierung erhofft sich durch die Investitionsoffensive wichtige Impulse für den Standort Vorarlberg. Satte 190 Millionen Euro werden in Hoch- und Straßenbauprojekte investiert – 111 Millionen Euro sind für den Straßenbau vorgesehen, 81,5 Millionen Euro für den Hochbau.
Aus dem Hochbaubudget sind 52,9 Millionen Euro für die Landeskrankenhäuser reserviert, u. a. soll im Frühjahr der Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie starten. 16,3 Millionen Euro fließen in Bildungseinrichtungen wie die Fachhochschule und die Landesberufsschule Bregenz. Wallner betonte, dass hinter all diesen baulichen Maßnahmen auch die Sicherung der bestmöglichen Versorgung und das Setzen von Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel stünden.
Im Straßenbau wird neben dem Stadttunnel Feldkirch (29 Millionen Euro) vor allem in die Sanierung mehrerer Brücken investiert. 81 Prozent der Investitionssumme sollen laut Schätzungen in Vorarlberg bleiben, nur drei Prozent gehen ins Ausland. „Eine zukunftsfähige Infrastruktur zur Verkehrsentlastung sowie in den Bereichen Gesundheit und Bildung ist das Fundament für einen starken Standort. Zugleich leisten wir einen Beitrag, um die Konjunktur anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen bzw. zu erhalten“, so Landeshauptmann Wallner.
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