In den 16 Wirtschaftsparks des Landes sind derzeit 1060 (inter)nationale Firmen am Start – mit rund 24.680 Mitarbeitern.
Die Millionenpleiten großer heimischer Betriebe von KTM bis Leiner dominierten zuletzt die Schlagzeilen. Doch Niederösterreich will nichts unversucht lassen, um der Wirtschaft ein Wachstum zu bescheren. Ein wichtiger Faktor dabei sind die Ansiedelungen neuer Unternehmen. Und hier gibt es mit Blick auf Bilanz 2024 zum Glück viel Positives zu berichten: So gelang es der blau-gelben Wirtschaftsagentur Ecoplus, im vergangenen Jahr 75 neue Firmen in die eigenen Gewerbeparks zu locken. Damit wurden in Summe 740 Arbeitsplätze neu geschaffen oder abgesichert.
„Gerade in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage sind Betriebsansiedlungen ein wichtiger Motor für Wachstum und Stabilität. Sie schaffen Jobs, fördern Innovationen und stärken die regionale Wirtschaft. Es liegt daher in unserer gemeinsamen Verantwortung, bestmögliche Rahmenbedingungen für unsere Unternehmer zu schaffen und so die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts Niederösterreich zu sichern“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Dauerbrenner Wärmepumpen
Zu den Highlights der Neuansiedelungen zählen unter anderem die ECOP Technologies GmbH, sie entwickelt Rotations-Wärmepumpen mit einer neuartigen, mehrfach patentierten Technologie für den industriellen Einsatz, im Ecoplus-Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd. Im Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt erweiterte etwa die Danube Private University ihren Standort.
Firma baut auf Beton
„Die Rebloc GmbH produziert und vertreibt Rückhaltesysteme aus Betonfertigteilen“, Ecoplus-Chef Helmut Miernicki. Das Waldviertler Unternehmen möchte zusätzlich zum Bürostandort in Gars am Kamp einen Produktionsstandort eröffnen, um bisher zugekaufte Betonteile selbst zu produzieren. Der neue Standort soll auf einer Brachfläche, einem früheren Pelletswerk, entstehen.
Von Wien nach Niederösterreich
Hammerl Miettextilien, ein Wiener Traditionsunternehmen aus dem Bereich Textilreinigung, plant indes die Zusammenlegung mehrerer Wäschereistandorte aus Wien, Niederösterreich und der Slowakei an einem neuen zentralen Standort in Hagenbrunn im Weinviertel.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.