06.10.2005 10:57 |

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Wespen stechen Autodieb auf der Flucht

Ausgerechnet direkt neben einem Wespennest hat sich ein mutmaßlicher Autodieb bei seiner Flucht vor der Kölner Polizei im Unterholz vergraben - mit der Folge, dass der 39-Jährige bei seiner Festnahme Stunden später völlig zerstochen von einem Arzt behandelt werden musste.
Nach Behördenangaben hatten Fahnder den als Mitglied einer Autoschieberbande gesuchten Mann und zwei seiner Komplizen an einem See bei Elsdorf nahe Köln dingfest machen wollen. Der Mann konnte jedoch in das angrenzende Gelände fliehen, wo er sich ins Erdreich eingrub und mit einer Plane zudeckte.

Bande hatte 140 Autos geklaut
Erst nach intensiver Suche mit einem Polizeihubschrauber und Diensthunden wurde der Flüchtige viereinhalb Stunden später in dem wespenumschwärmten Erdloch gefunden. "Viel länger hätte er es vermutlich in seinem Versteck auch nicht ausgehalten", mutmaßten die Behörden. Der Festgenommene gehörte nach Erkenntnissen der Ermittler mit mindestens vier weiteren Mittätern einer Bande an, die seit Herbst 2003 im Rheinland etwa 140 Mittelklassewagen im Wert von 2,5 Millionen Euro gestohlen und nach Polen verschoben haben soll.

Freitag, 14. Mai 2021
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