Zu Silvester im Dienst

„Bin da, damit andere sicher ins neue Jahr feiern“

Niederösterreich
28.12.2024 19:00

Andreas Dattinger verbringt wie auch schon die Jahre zuvor Silvester im Feuerwehrhaus. „Ich bin da, damit andere einen guten Rutsch verbringen können. Ich passe auf sie auf“, erklärt er seine Motivation.

Carport-Brände, Mülleimer in Flammen und lodernde Christbäume: Der Jahreswechsel ist für die Einsatzkräfte keine ruhige Zeit. Damit alle Notrufe entgegengenommen und die zuständigen Feuerwehren alarmiert werden können, müssen daher natürlich auch zu dieser Zeit die Alarmzentralen besetzt sein. Einer jener Disponenten ist Andreas Dattinger in Amstetten.

Seit 1992 in der Zentrale
Der erfahrene Floriani hat darin schon reichlich Routine. Er verbringt seit Jahren schon den Silvesterabend im Feuerwehrhaus. „Damit andere einen guten Rutsch mit ihren Freunden, Angehörigen und der Familie verbringen können, passe ich auf sie auf“, erklärt er. In der Bereichsalarmzentrale, in der auch der Bezirk Scheibbs mitbetreut wird, kennt sich Dattinger wohl so gut wie kaum ein anderer aus. Seit 1992 hat er dort schon über 2200 Mal Dienst verrichtet.

Wichtiger Appell
Fast 3000 Notrufe gehen hier jährlich ein. Für den Jahreswechsel wünscht sich Dattinger nicht nur, dass alle gut aufeinander aufpassen – sondern auch, dass Anrufer im Falle eines Problems möglichst exakt benennen können, was eigentlich passiert ist. „Wo, was und wie es geschehen ist, sollte genauso erwähnt werden wie die Zahl der betroffenen Personen“, erklärt er. Zudem appellieren die Florianis, den Notruf nicht zu missbrauchen. „Gerade am Silvesterabend häufen sich skurrile Anrufe offensichtlich angeheiterter Personen“, heißt es nüchtern.

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