


Unzählige Einsatzkräfte rückten Dienstagvormittag zur Außenstelle der Justizanstalt Klagenfurt aus – die Rauchsäule ist von Weitem zu sehen! 50 Tiere wurden gerettet, Heu und Stroh im Stall erschweren die Löschmaßnahmen.
Bis zu 50 Gefangene können in der Justizanstalt (JA) Rottenstein untergebracht werden – es handelt sich um eine Außenstelle der JA Klagenfurt, wo Häftlinge einen gelockerten Vollzug verbüßen und landwirtschaftliche Tätigkeiten ausüben. Am Dienstag ist dort am Areal in St. Georgen am Längsee ein Brand ausgebrochen, der von einem Insassen bemerkt und gemeldet wurde. Zu brennen begonnen hatte der Stall, in dem sich 50 Stück Vieh befanden. Justizanstaltmitarbeiter konnten die Tiere rechtzeitig retten.



Zehn Feuerwehren aus dem ganzen Bezirk – insgesamt sind es 105 Einsatzkräfte – rückten an, um gegen das Feuer anzukämpfen. „Die Tiere, die im Stall untergebracht waren, wurden gerettet – auch keiner der 44 Insassen wurden verletzt“, informiert Polizeisprecherin Waltraud Dullnigg. „Die Tiere werden auf Nachbarhöfen untergebracht!“
Das Landeskriminalamt ist vor Ort, um die Ermittlungen aufzunehmen – aus Wien kommt der Kriminaltechnische Dienst. „Weil sich so viel Stroh und Heu im Gebäude befindet, wird es kontrolliert abgebrannt“, so Friedrich Monai Bezirksfeuerwehrkommandant. Der Brand sei im oberen Bereich ausgebrochen, der Dachstuhl völlig abgebrannt. „Das Gebäude könnte aber eventuell gerettet werden“. Mit einer Drohne wird nach möglichen Brandherden gesucht. Die Stroh- und Heuballen sollen mit einem Kran aus dem abgebrannten Stall gebracht werden – es wartet noch stundenlange Arbeit auf die Florianis!
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