Luxus-Haftbedingungen
Jammernder Breivik bekommt zwei Meerschweinchen
Anders Breivik hatte 2011 im Regierungsviertel von Oslo acht Menschen mit einer Bombe getötet und anschließend auf der Insel Utöya weitere 69 Menschen aus rechtsextremen Motiven erschossen. Doch anstatt mit Reue die Haftstrafe abzubüßen, jammert er wegen der Behandlung.
„Unmenschlich“ und „erniedrigend“ – so bezeichnet jener Mann, der so viele Menschenleben auf dem Gewissen hat, seine Haftbedingungen. Und das, obwohl dem 45-Jährigen drei Privaträume zur Verfügung stehen.
Um Verbesserungen zu erwirken, verklagt er sogar den norwegischen Staat. Im Februar war Breivik mit einer Klage diesbezüglich gescheitert. Am Montag beschäftigt sich ein Gericht in Oslo mit einer von Breivik eingelegten Berufung.
Zur Ausstattung seiner Räumlichkeiten gehören auch ein Flachbildfernseher und eine Spielekonsole. Breiviks Wunsch nach Haustieren hatte das Gefängnis mit der Anschaffung von drei Wellensittichen entsprochen. Nun wurden jedoch die Wellensittiche, die Breiviks Aussage nach ganz unten auf der Liste der Haustiere standen, die er sich gewünscht hatte, durch zwei Meerschweinchen ersetzt.
Am Donnerstag von der norwegischen Nachrichtenagentur NTB veröffentlichte Fotos zeigen die beiden Tiere ebenso wie Fotos von Fjorden und Bergen, die an einige Wände geklebt wurden.
Breivik war im Jahr 2012 zu 21 Jahren Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt worden. Am Mittwoch lehnte ein Gericht Breiviks Antrag auf vorzeitige Haftentlassung auf Bewährung ab.









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