Häusliche Gewalt ist nicht privat: Betroffenen wird eine Stimme verliehen. Kampagne „16 Tage gegen Gewalt“ soll auf Hilfsangebote aufmerksam machen und für das Thema sensibilisieren.
Ein Farbakzent mit ordentlicher Signalwirkung: Alljährlich wird die sichtbare Unterstützung im Kampf gegen Gewalt an Frauen mehr. So leuchtet auch heuer das Festspielhaus St. Pölten derzeit wieder an Veranstaltungstagen in Orange. „Wir müssen konsequent dafür Sorge tragen, dass jegliche Art von Gewalt gegen Mädchen und Frauen keinerlei Platz in unserer Gesellschaft findet, denn jeder Vorfall ist ganz klar einer zu viel. Als Kulturinstitution ist das Festspielhaus St. Pölten ein Ort des gesellschaftlichen Diskurses, unser Programm reflektiert dabei brandaktuelle Fragestellungen unserer Zeit“, betont Geschäftsführer Thomas Gludovatz.
Aber auch das Universitätsklinikum St. Pölten wird im Rahmen der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ orange beleuchtet. Auch durch das Tragen orangefarbener Buttons will man sensibilisieren. Niederschwellige Hilfsangebote, wie zum Beispiel die Arbeit der Opferschutzgruppe im Uniklinikum, sollen betroffene Frauen unterstützen, sich im Falle von Gewalt vertrauensvoll zu öffnen. Seit 2011 werden Opfer hier auf diesem Wege betreut – von der medizinischen Versorgung, psychosozialen Betreuung bis zur Anzeige bei der Polizei.
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